Dommuseum

Das 1987 eröffnete Dommuseum präsentiert sich im mittelalterlichen Kreuzgang des Bartholomäusdoms. Ein Rundgang durch das Museum ermöglicht dem Besucher Einblicke in die wechselvolle und bisweilen dramatische Geschichte dieser Kirche. Die Königswahlen und Kaiserkrönungen spielen hierbei eine wichtige Rolle.

 

Zu den herausragenden Exponaten gehören überaus wertvolle Funde aus einem spätmerowingischen Mädchengrab des 7. Jahrhunderts. Den weitaus größten Bereich nimmt allerdings der reiche Bestand des Domschatzes ein. Gezeigt werden liturgische Gewänder für den Gottesdienst sowie silberne und goldene Altargeräte – z. B. Kelche und Monstranzen – aber auch Reliquiare vom 14. bis zum 20. Jahrhundert.

 

Im Innenhof des Kreuzganges zeigt das Dommuseum Wechselausstellungen zur zeitgenössischen Kunst aber auch zur Geschichte des Domes. Die zeitgenössische Kunst steht dabei in einer bewussten Spannung zu den historischen Beständen der Dauerausstellung. Diese lässt historische Ausstellungen häufig erst lebendig werden.

 

Das Sakristeum in der Dependance des Museums im nahen Haus am Dom finden die Besucher die Kirchenschätze aus den Stiftskirchen St. Leonhard und Liebfrauen.

 

In Ergänzung zum Dom als Ort der Besinnung bietet sich das Museum als Ort des Zusammensehens von Vergangenheit und Gegenwart an.