Jahr der Barmherzigkeit

Vom 8. Dezember 2015 bis 20. November 2016 findet das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit statt.

 

Das Bild vom barmherzigen Jesus

 

Am 22. Februar 1931 ist Jesus Christus der heiligen Schwester Faustyna so erschienen, wie wir ihn auf dem Bild sehen: In einem weißen Gewand, eine Hand zum Segen erhoben, die andere Hand berührt das Gewand auf der Brust.

Von der Öffnung des Gewandes auf der Brust gehen ein roter und ein blasser Strahl aus.

 

Jesus sagte ihr dazu:

„Die zwei Strahlen bedeuten Blut und Wasser. Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt, der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist... Diese zwei Strahlen drangen aus den Tiefen Meiner Barmherzigkeit, damals, als Mein sterbendes Herz am Kreuz mit der Lanze geöffnet wurde.“ (Tagebuch Nr. 299)

Mein Blick auf diesem Bild gleicht Meinem Blick vom Kreuz.“ (Tagebuch Nr. 326)

 

Das größte Werk der Barmherzigkeit Gottes ist unser Heiland Jesus Christus: sein Leben, seine Lehre, sein Leiden in Liebe, sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung von den Toten.

 

Unter dem Bild steht Jesus, ich vertraue auf dich.

Dieses Bekenntnis ist die Antwort des Menschen an Gott! Es geht hier um eine sehr konkrete Haltung, die in der Erfüllung des Willens Gottes zum Ausdruck kommt. Der vertrauende Mensch weiß, dass der Wille Gottes für ihn die Barmherzigkeit selbst ist.

„Ich überreiche den Menschen ein Gefäß, mit dem sie zur Quelle der Barmherzigkeit um Gnaden kommen sollen. Das Gefäß ist dieses Bild mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich.“ (Tagebuch 327)

„Aus Meiner Barmherzigkeit schöpft man Gnaden mit nur einem Gefäß – und das ist das Vertrauen. Je mehr eine Seele vertraut, umso mehr bekommt sie. Seelen, die unbegrenzt vertrauen, sind Mir eine große Freude, denn in solche Seelen gieße Ich all Meine Gnadenschätze. Es freut Mich, dass sie viel verlangen, denn es ist Mein Wunsch, viel zu geben, und zwar sehr viel. Es betrübt Mich hingegen, wenn die Seelen wenig verlangen und ihr Herz verengen.“ (Tagebuch Nr. 1578)

„Keine einzige Seele, die meine Barmherzigkeit anrief, ist enttäuscht oder beschämt worden.“ (Tagebuch Nr. 1541)

 

Diesem Barmherzigen Jesus können wir z. B. an einem Abend der Barmherzigkeit begegnen.