Liturgie im Dialog – gemeinsam feiern, miteinander sprechen

Der Gottesdienst soll „Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens“ sein. Wie erleben wir das in unseren Gemeinden? Und was kann jede und jeder einzelne dazu beitragen, dass der Gottesdienst immer mehr zu einem Ausdruck des eigenen Glaubens wird?

Aus dem Stadtkirchenforum ist u.a. die Anregung hervorgegangen, Gespräche über die Gestaltungsweisen von Gottesdiensten, deren Wirkungen und Chancen anzuregen. An der Dompfarrei wird dazu in Zusammenarbeit mit dem Forschungsprojekt „Wirkungsästhetik der Liturgie“ (Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt/M.; Deutsches Liturgisches Institut, Trier) ein Pilotprojekt durchgeführt. Es gliedert sich in drei Phasen: Erhebung der aktuellen Situation und eventueller Veränderungswünsche – gemeinsame Diskussion der Ergebnisse – Umsetzung von Veränderungen und Überprüfung der Ergebnisse. Alle Gemeindemitglieder sind ebenso nachdrücklich wie herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen.

 

 

Information des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik

 

Was geschieht an Leib und Seele, wenn Menschen miteinander Gottesdienst feiern?

Diese Wirkungszusammenhänge erkundet erstmals anhand der gottesdienstlichen Praxis das Projekt „Wirkungsästhetik der Liturgie“ der Abteilung Musik des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt/M. Im Rahmen dieses Projektes werden drei Studien durchgeführt, die unterschiedliche Aspekte des Gottesdienstes beleuchten.

 

Im Fokus der ersten Studie steht das persönliche Erleben des Gottesdienstes, insbesondere das Erleben des eigenen Singens und die Wirkung des Gesanges in der Messe.

 

Für unsere Umfrage „Erhebet die Herzen“ suchen wir daher Interessierte jeglicher Konfession, die schon einmal einen katholischen Gottesdienst besucht haben und über 18 Jahre alt sind.

 

Die Beantwortung der Online-Umfrage dauert ca. 15-20 Minuten und dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Alle Angaben werden vertraulich behandelt und unter Einhaltung des Datenschutzes anonym gespeichert und ausgewertet. Die Umfrage ist bis zum 31. Januar 2018 online.

 

Hier geht’s zur Umfrage: ae.mpg.de/wael

 

Übrigens: Das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik untersucht wem was warum unter welchen Bedingungen gefällt. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.aesthetics.mpg.de

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!