Roratemessen in der Adventszeit

„Taut (lat. rorate), ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen! Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen“ (Jes 45,8). Nachdem der Perserkönig Kyros 539 v. Chr. den Israeliten erlaubt hatte, aus dem babylonischen Exil nach Jerusalem zurückzukehren, brachte Gott den Frühling zurück in die Geschichte Israels. Christen übertrugen diese lebensspende Erfahrung auf die Gottesmutter Maria, die, vom Hl. Geist überschattet, Jesus Christus empfangen und geboren hat, die „Sonne der Gerechtigkeit“. In Vorbereitung auf die Geburt Jesu erwarten ihn die Gläubigen in den Roratemessen mit brennenden Kerzen, um ihm, wie die klugen Jungfrauen des Gleichnisses, wach und bereit entgegen zu gehen. 

 

Roratemessen in der Dompfarrei St. Bartholomäus:

 

Dom

6. und 13. Dezember, 6.00 Uhr

 

St. Bernhard

5. Dezember, 7.00 Uhr (für Eltern und Kinder)

 

Deutschorden

7. und 14. Dezember, 6.30 Uhr

 

St. Ignatius

8., 15., 22. Dezember, 6.30 Uhr (Hauskapelle)

 

Liebfrauen

6., 13. und 20. Dezember, 7.00 Uhr;

8., 15. und 22. Dezember, 18.30 Uhr

 

(In der Regel findet im Anschluss an die Roratemessen ein gemeinsames Frühstück statt.)