Sanierung der Liebfrauenkirche und Auswirkungen auf liturgische Feiern

Die Liebfrauenkirche wird von 2017 bis 2019 in zwei Bauabschnitten grundsaniert. Der erste Bauabschnitt ist geplant vom 24. Juli bis Ende November 2017. Der zweite von Herbst 2018 bis März 2019. Im ersten Bauabschnitt wird der Hochchor/Altarraum saniert. Im zweiten Bauabschnitt das Langhaus. Entsprechend bleibt das Langhaus im ersten Bauabschnitt (bedingt) nutzbar. Der Hochchor wird durch eine Trennwand abgeschlossen. Hochchor, Sakristei und Anbetungskapelle sind in beiden Bauabschnitten nicht zu benutzen. Im zweiten Bauabschnitt wird die Liebfrauenkirche daher für circa sechs Monate ganz geschlossen.

 

Als Dotationskirche ist die Liebfrauenkirche Eigentum der Stadt Frankfurt am Main. Bauherrin der gesamten Maßnahme ist somit die Stadt und nicht die Dompfarrei, der Kirchort oder das Kapuzinerkloster. Auch die Denkmalämter auf Stadt- und Landesebene sowie das Diözesanbauamt sind in die Maßnahme eingebunden.

 

Da die Kirche im ersten Bauabschnitt tagsüber aufgrund des Baulärms nur sehr eingeschränkt genutzt werden kann, sind nur liturgische Feiern vor 8.00 Uhr morgens sowie nach 18.00 Uhr abends möglich. Daraus ergibt sich für die erste Bauphase vom 24. Juli bis Ende November 2017 folgende Gottesdienstordnung (Änderungen vorbehalten): 

 

  • Die 7-Uhr-Werktagsmesse verbleibt montags bis samstags in der Liebfrauenkirche.
  • Das tägliche Morgengebet (Laudes) beten die Kapuziner grundsätzlich in einem Gebetsraum im Kloster.
  • Die 10-Uhr-Werktagsmesse wird von montags bis freitags in den Dom St. Bartholomäus verlegt. Samstags findet sie in der Liebfrauenkirche statt.
  • Der tägliche Rosenkranz nach der 10-Uhr-Messe von montags bis freitags kann in der Wahlkapelle des Doms vor dem ausgesetzten Allerheiligsten stattfinden. Samstags kann er in der Liebfrauenkirche stattfinden.
  • Das Mittagsgebet wird in die Katharinenkirche verlegt und ökumenisch gestaltet. Die Uhrzeit verschiebt sich von 12.05 Uhr auf 12.30 Uhr. Samstags findet kein Mittagsgebet statt.
  • Die 18-Uhr-Werktagsmesse von montags bis freitags wird auf 18.30 Uhr verschoben und verbleibt in der Liebfrauenkirche.
  • Das tägliche Abendgebet (Vesper) beten die Kapuziner grundsätzlich in einem Gebetsraum im Kloster.
  • Sakramentale Anbetung ist von montags bis donnerstags in der Wahlkapelle des Doms, jeweils von 8.30 bis 12.00 Uhr.
  • Das Gottesdienstprogramm an Sonntagen (inkl. Samstagvorabend) verbleibt in der Liebfrauenkirche.
  • Die Beichtgelegenheit verbleibt mit leicht veränderten Zeiten in der Liebfrauenkirche.

Wie sich das Gottesdienstprogramm von Liebfrauen in der zweiten Bauphase (2018/2019) darstellen wird, kann erst im Laufe des Jahres 2018 geklärt werden.

Das Angebot des Sakraments der Beichte soll auch weiterhin in Liebfrauen aufrechterhalten bleiben (im Beichtstuhl oder im Turmzimmer). Sollte der Baulärm jedoch zu störend sein, ist gegebenenfalls ein eigenes Beichtangebot im Dom St. Bartholomäus angedacht. Der stille Innenhof mit der Madonna und den Kerzen, die Kircheneingänge am Kreuzaltar und am Turmzimmer, das Turmzimmer selbst sowie der Franziskustreff bleiben während der ersten Bauphase offen und zugänglich.

 

Br. Christophorus Goedereis OFMCap, 

Kirchenrektor der Liebfrauenkirche