"Eine Kerze im Fenster – Flashmob" endet am 30. Mai

Die Corona-Pandemie bestimmt seit Anfang März 2020 unser gesellschaftliches Leben. Abstandsregeln, Hygienevorschriften, zeitweiliger Lockdown, Ausgangsbeschränkungen. Uns war es besonders in der Zeit der Ausgangsbeschränkungen wichtig, gemeinsam mit Ihnen ein Zeichen zu setzen, dass wir zwar physisch auf Abstand gehen müssen, dass es aber auch eine Nähe gibt, die nicht physisch zum Ausdruck kommen muss. Ein Zeichen dafür, dass sich niemand ganz alleine fühlen soll. Das war unsere "Kerze im Fenster", zusammen mit dem Läuten unserer Kirchenglocken und einem Vater Unser – über Konfessionsgrenzen hinweg in ökumenischer Verbundenheit.

Zunehmende Lockerungen lassen uns wieder Schritte in Richtung die Normalität machen. Ein Alltag, der neu ist und sich noch nicht "normal" anfühlt. Darum haben wir uns entschlossen, diese Aktion mit dem 12 Uhr-Läuten zu Pfingsten ausklingen zu lassen. Keine sichtbare Kerze mehr in den Fenstern, kein Glockenläuten mehr um 19.30 Uhr, aber das Wissen, dass wir alle nicht allein sind und dass wir alle auf Solidarität untereinander vertrauen dürfen.

Und dass Gott da ist, dass wir IHM vertrauen können und er das Licht in unserem Herzen ist.

Das Netz aus Licht und guten Gedanken, das wir in den vergangenen Wochen geknüpft haben, verbindet uns weiter.

Bleibt behütet!

Pfarrer Johannes zu Eltz und das gesamte Team in Seelsorge und Verwaltung