Heizen in den Kirchen

Den Impulsen des Stadtsynodalrates, dem Beispiel der evangelischen Kirche und den Vorgaben des Bistums folgend hat der Pfarrgemeinderat im September beschlossen auf das Heizen der Kirchen zu verzichten.

An den Tagen mit Minustemperaturen im Dezember hat sich die generelle Regel mit 8° C Mindesttemperatur jedoch nicht als ausreichend erwiesen, um den unterschiedlichen Notwendigkeiten vor Ort gerecht zu werden. Da der PGR-Beschluss zwar den Verzicht den Heizen festlegt, andererseits aber auf die Möglichkeiten vor Ort und auf die Problematik der Luftfeuchtigkeit eingeht, wurde nun gemeinsam mit der Verwaltungsleitung entschieden, die Grundtemperatur in den Kirchen der Dompfarrei auf 10° C anzuheben und über Weihnachten auf 12° C hochzugehen. Denn insbesondere an Weihnachten kommen viele Menschen in die Kirchen und zahlreiche Familien mit kleinen Kindern besuchen die Kinderkrippenfeiern.

Auch weiterhin werden die Bedürfnisse der Kirchenbesucher, die Notwendigkeiten von Veranstaltungen (Stimmung von Instrumenten) und die Außentemperatur im Blick behalten, um den Energieverbrauch größtmöglich zu reduzieren und damit in ökumenischer Verbundenheit ein Zeichen der Solidarität mit den Bedürftigen zu setzen.
 

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Éric de Moulins-Beaufort, Erzbischof von Reims, beim Karlsamt 2023 im Bartholomäusdom © Maik Reuß / Bistum Limburg