Kühle Kirchen – warme Herzen

Liebe Gemeinden, liebe Gäste,

 

auch in der Dompfarrei folgen wir den deutlichen Impulsen des Stadtsynodalrates, dem Beispiel der evangelischen Kirche und den Vorgaben des Bistums, das Energiekosten-Zuschüsse von Energie-Einsparungen abhängig macht.

 

Da für das Heizen der Kirchen besonders viel Energie benötigt wird, werden wir auf das Heizen der Kirchen verzichten, soweit die örtlichen Gegebenheiten dies ermöglichen und soweit Heizen in beschränktem Umfang nicht zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit erforderlich ist, um Schäden an der Ausstattung (insbesondere an den Orgeln) zu vermeiden. Bei einem Punkt liegt uns besonders daran, Ihr Verständnis zu gewinnen: Das Schlechteste für Raumklima, Ausstattung und Kosten ist das abrupte Hoch- und Runterregeln der Temperatur. Die Kirchen werden daher in diesem Winter gleichmäßig kühl – oder sogar kalt – sein, eine Erhöhung der Temperatur zu den Gottesdiensten ist leider nicht möglich.

 

In den Gemeindehäusern werden wir die Temperatur hingegen nur moderat absenken und besondere Bedürfnisse einzelner Gruppen, etwa von Senioren oder Gruppen mit Babys und Kleinkindern, können und sollen weiterhin berücksichtigt werden. Wir wollen nach den Jahren mit Covid-19 das gemeindliche Leben nicht erfrieren lassen und der Kultur, ohne die das Leben nicht schön ist, weiterhin Raum bieten. Wir werden deshalb alle Maßnahmen mit Augenmaß und den notwendigen Differenzierungen umsetzen.

 

Zusammen mit den Räten und den Mitarbeitenden bitten wir Sie herzlich um Verständnis für diese Maßnahmen, durch die wir zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung durch Interesse und Präsenz!

 

Dr. Johannes zu Eltz, Pfarrer

Dr. Klaus Hellermann, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates