Der „Jesuitenstaat“ in Südamerika – Ein Rückblick auf 200 Jahre Geschichte eines einmaligen Projekts

Am 3. Dezember feiert die Kirche das Fest des hl. Franz Xaver, einer der ersten Gefährten des Ignatius von Loyola und Missionar in Indien und Ostasien. Wenige Jahre später begannen die Jesuiten auch die systematische Mission unter den indigenen Völkern Südamerikas, indem sie ein Netz von Dörfern im Landesinneren errichteten, die kein Europäer sonst betreten durfte. Dieses strukturierte einmalige Vorgehen wurde später unter dem Begriff „Jesuitenstaat“ von Paraguay bekannt. Warum entstand er? Wie funktionierte er? Warum endete er?

 

P. Gundolf Kraemer SJ wird die Zuhörer in seinem Vortrag am Freitag, 3. Dezember 2021, 19.30 Uhr, anhand von Karten, Bildern und Filmausschnitten mitnehmen in das 17./18. Jahrhundert, um die Anfänge, die Funktionsweise, die Gründe für das Ende dieses „heiligen Experiments“ und seine Hinterlassenschaft zu betrachten.

 

Und das alles bequem von zu Hause via Zoom. Den Zoomlink gibt es unter www.ignatius.de.

Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR. (Sach 2,14)

 

Quellennachweis: Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB)