Emilia Neumann: Automodus

Vom 2. November 2020 bis zum 31. Januar 2021 zeigt die KunstKulturKirche Allerheiligen unter dem Titel „Automodus“ eine raumgreifende Installation der Frankfurter Künstlerin Emilia Neumann, die entstanden ist aus der Kritik an der unerbittlichen Verwertungslogik des Effizienzdenkens. „Automodus“ als etwas, was sich selbst aus eigenem Antrieb bewegt, dessen vorbestimmte Abläufe nach einem eigenen festgelegten Plan erfolgen. Dabei spielt die Erfahrbarkeit von Zeit und deren physische Erlebbarkeit eine entscheidende Rolle. Der Fertigungsprozess wird in den Skulpturen eingefroren, die Bewegung in der Zeit der Entstehung ist visuell nachvollziehbar. Die alchimistische Herangehensweise, das Experiment, steht im Vordergrund: Ein Plädoyer für das Unterbewusste, Intuitive und Irrationale.

 

Ausstellungseröffnung Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 1. November 2020, 19.30 Uhr. Cosima Grosser, Deichtorhallen Hamburg, gibt eine Einführung in das Werk Neumanns. Musikalisch wird die Ausstellungseröffnung begleitet von „A Reflection Of Silence“ für 4-Kanal-Elektronik von Jan Jacob Hofmann sowie von Orgelimprovisationen von Tobias Hagedorn und Richard Millig. Die Künstlerin ist anwesend.

 

Die Veranstaltungen der KunstKulturKirche Allerheiligen finden derzeit unter Einhaltung der für die Gottesdienste vorgegebenen Regeln statt. Eine Anmeldung ist jedoch nicht erforderlich. Bitte kommen Sie frühzeitig, weil vor Veranstaltungsbeginn Ihre Daten erhoben werden müssen.

 

Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. (Jer 31,9)

 

Quellennachweis: Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB)