Ökumenisches Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Sonntag, 26. Januar 2020, 17.00 Uhr, und damit am Vorabend des 75. Jahrestages der Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz laden die katholische Gemeinde St. Bernhard und die Regenbogencrew der AIDS-Hilfe Frankfurt e. V. in Kooperation mit dem Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt zu einem ökumenischen Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ein.

 

Unter dem Motto „Zusammen: Erinnern. Gedenken. Leben!“ wird in ökumenischer Gemeinschaft mit unseren jüdischen, evangelischen und muslimischen Schwestern und Brüdern an die Befreiung jener Stätte erinnert, deren Name zum weltweiten Synonym für den Holocaust geworden ist.

Gedacht wird aller Opfer des nationalsozialistischen Terror-Regimes, wobei der Fokus auf der Opfergruppe der sogenannten „Asozialen“ liegen wird. Damit werden zugleich alle Opfergruppen gewürdigt. Denn so unterschiedlich die Biographien der Einzelnen waren, so eint alle Opfergruppen doch, dass ihnen von der nationalsozialistischen Weltanschauung die Befähigung und das Recht zum Leben in der „Volksgemeinschaft“ abgesprochen und aberkannt wurde und sie gewaltsam aus der Gesellschaft herausgedrängt wurden.

Gott ist treu. (1.Kor 1,9)   

 

Quellennachweis: Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB)