Roratemessen in der Adventszeit

„Taut (lat. rorate), ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen! Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen“ (Jes 45,8). Nachdem der Perserkönig Kyros 539 v. Chr. den Israeliten erlaubt hatte, aus dem babylonischen Exil nach Jerusalem zurückzukehren, brachte Gott den Frühling zurück in die Geschichte Israels. Christen übertrugen diese lebensspendende Erfahrung auf die Gottesmutter Maria, die, vom Hl. Geist überschattet, Jesus Christus empfangen und geboren hat, die „Sonne der Gerechtigkeit“. In Vorbereitung auf die Geburt Jesu erwarten ihn die Gläubigen in den Roratemessen mit brennenden Kerzen, um ihm, wie die klugen Jungfrauen des Gleichnisses, wach und bereit entgegen zu gehen.

 

Roratemessen in der Dompfarrei:

Dom: 4. und 11. Dezember, 6.00 Uhr

St. Bernhard: 3. Dezember, 7.00 Uhr (für Eltern und Kinder)

Deutschorden: 5. und 12. Dezember, 6.30 Uhr

St. Ignatius: 6., 13., 20. Dezember, 6.30 Uhr (Hauskapelle)

Liebfrauen: 4., 11. und 18. Dezember, 7.00 Uhr sowie 6., 13., und 20. Dezember, 18.00 Uhr

 

In der Regel findet im Anschluss an die Roratemessen ein gemeinsames Frühstück statt. Zum Frühstück in St. Bernhard wird um Anmeldung gebeten.

Ein Entschuldigungsschreiben für die Schule (Roratemesse am 3. Dezember in St. Bernhard) ist bei Gemeindereferentin Petra Löbermann, p.loebermann(at)dom-frankfurt.de, erhältlich.

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott. (Jes 50,10)   

 

Quellennachweis: Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB)