Roratemessen in der Adventszeit

„Taut (lat. rorate), ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen! Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen“ (Jes 45,8). Nachdem der Perserkönig Kyros 539 v. Chr. den Israeliten erlaubt hatte, aus dem babylonischen Exil nach Jerusalem zurückzukehren, brachte Gott den Frühling zurück in die Geschichte Israels. Christen übertrugen diese lebensspendende Erfahrung auf die Gottesmutter Maria, die, vom Hl. Geist überschattet, Jesus Christus empfangen und geboren hat, die „Sonne der Gerechtigkeit“.

In Vorbereitung auf die Geburt Jesu erwarten ihn die Gläubigen in den Roratemessen mit brennenden Kerzen, um ihm, wie die klugen Jungfrauen des Gleichnisses, wach und bereit entgegen zu gehen. 

 

Roratemessen in der Dompfarrei

Dom: 1., 8. und 15. Dezember, 6.00 Uhr

St. Bernhard: 7. Dezember, 7.00 Uhr, anschl. Frühstück to go (für Eltern und Kinder, Entschuldigungsschreiben für die Schule bei Petra Löbermann, p.loebermann(at)dom-frankfurt.de)

Deutschorden: 2., 9. und 16. Dezember, 6.30 Uhr, sowie 9. und 16. Dezember 18.00 Uhr, Rorate-Messe nach dem Missale Romanum von 1962

St. Ignatius: 3., 10. und 17. Dezember, 6.30 Uhr, anschl. Frühstück mit 3G-Regeln

Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR. (Sach 2,14)

 

Quellennachweis: Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB)