Ökumenisch gedenken – Besuch der Erinnerungsstätte an der EZB

Der Arbeitskreis „Ökumene im Ostend“ besucht an zwei Terminen die Erinnerungsstätte an der ehemaligen Großmarkthalle. Der Keller dort war von 1941 bis 1945 Sammelplatz für verfolgte Jüdinnen und Juden. Nahezu 10.000 Menschen wurden von hier mit Zügen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt. 

 

Die Führungen beginnen am Freitag, 23. August, und am Freitag, 30. August 2019, pünktlich um 17.45 Uhr. Treffpunkt ist der Besuchereingang der Europäischen Zentralbank (EZB), Sonnemannstraße 20. Die Führungen dauern ca. 90 Minuten, es wird dabei etwa ein Kilometer Weg auch unter freiem Himmel zurückgelegt.

 

Besichtigt werden sowohl der öffentlich zugängliche Teil als auch der Bereich auf dem Gelände der EZB. Daher gibt es besondere Anmeldebedingungen und Sicherheitsvorkehrungen:
Die Anzahl der Teilnehmenden ist pro Führung auf 20 Personen begrenzt. Die Anmeldung erfolgt unter Angabe von Vor- und Nachnamen sowie Geburtsdatum und Führungstermin bis zum 31. Juli 2019 im Gemeindebüro der St. Nicolai-Gemeinde unter T 069 / 94 34 51 -0 oder gemeindebuero(at)st-nicolai-gemeinde.de.

Mit der Anmeldung erfolgt die Genehmigung, dass diese Daten entsprechend der geltenden Richtlinien zum Datenschutz der EZB bis zu fünf Jahre gespeichert bleiben. Am Tag selbst ist ein gültiger Reisepass oder Personalausweis mitzubringen. Es erfolgt eine Sicherheitskontrolle ähnlich wie am Flughafen. Es darf keinerlei Gepäck mit in die EZB genommen werden, erst recht keine spitzen Gegenstände wie Nagelfeilen, Scheren, Taschenmesser etc. Der Teilnahmebeitrag von 3 Euro wird am Tag der Führung eingesammelt. 

 

Eine Veranstaltung der Ev.-Freikirchlichen Gemeinde Am Tiergarten, der Ev.-Luth. Trinitatisgemeinde (SELK), dem Kirchort Allerheiligen, der Spanischsprachigen Gemeinde Frankfurt, der Personalkirchengemeinde Nord-Ost und der Ev.-Luth. St. Nicolai-Gemeinde.

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. (Jak 1,19)  

 

Quellennachweis: Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB)