Clemens Greve von der Frankfurter Bürgerstiftung hat ein ganz persönliches Verhältnis zu St. Leonhard. Eindrücke und Erfahrungen vieler Jahre verwebt er am Sonntag, 25. Oktober 2026, 17.00 Uhr, in St. Leonhard unter dem Titel "'Kommen Sie in die Weißfrauenkirche!' – Alltagswunder in St. Leonhard" zu einer Hommage an die kleine Kirche am Main. Michael Preuß vom Eliot Quartett setzt musikalische Akzente am Cello. Begrüßung durch Bettina Schmitt, Dommuseum Frankfurt.
Eintritt frei. Spenden willkommen.
Clemens Greve (geb. 1966 in Wittlich) studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Geschichte. Von 1994 bis 1997 Lektoratsmitarbeit (u.a. S. Fischer, Reclam und Holtzbrinck). Seit 1997 ist er Geschäftsführer der Frankfurter Bürgerstiftung und verantwortet dort jährlich rund 300 Veranstaltungen und Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales. Als Autor, Lektor und Herausgeber betreut Greve zahlreiche Publikationen, darunter als Mitherausgeber das Frankfurter Personenlexikon mit bislang mehr als 3.000 Biografien und den Verlag der Frankfurter Bürgerstiftung. Er wirkte am Bau des Ernst Max von Grunelius-Saals und am barrierefreien Umbau des Holzhausenschlösschens sowie an der Sicherung bedeutender Nachlässe, darunter Otto Hahn und Siegfried Unseld, mit. Greve engagiert sich ehrenamtlich in zahlreichen kulturellen Stiftungen und Gremien, darunter die Mozart-Stiftung von 1838, die S. Fischer Stiftung und die Frankfurter Domkonzerte. 2014 erhielt er den Schumann-Preis, 2024 die Bürgermedaille der Stadt Frankfurt.
Michael Preuß wurde 1985 in Leipzig geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. 2004 begann Michael sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock in der Klasse von Prof. Joseph Schwab. 2008 wechselte er in die Klasse von Prof. Michael Sanderling an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, wo er sein Studium nach Ablegen der Diplom-Prüfung im Wintersemester 2012 mit dem Konzertexamen im Wintersemester 2015 abschloss. Michael war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, Praktikant am Staatstheater Darmstadt, Akademist im Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, als Inhaber eines Gastvertrages Solocellist im Sinfonieorchester des Staatstheater Gießen und hatte einen Zeitvertrag beim MDR – Sinfonieorchester in Leipzig inne. Er ist zweimaliger erster Preisträger des Wettbewerbs „HMT Interdisziplinär“ der HMT Rostock, sowie Preisträger des Wettbewerbs der „Peter Pirazzi“-Stiftung und nahm an Meisterkursen von Gustaf Rivinius, Wen-Sinn Yang, dem Tokio String Quartet, dem Mandelring Quartett, dem Verdi Quartett und Gerhard Schulz teil.
Als Cellist des Eliot Quartett musiziert er auf bedeutenden Konzertpodien und bei Festivals weltweit.